NABU Umweltbildungsstätte Rolfscher Hof

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Der Rolfsche Hof  
   

Der Rolfsche Hof existiert als Hofstelle bereits seit dem Mittelalter. Er war ursprünglich eine kleinbäuerliche Kötterstätte, umgeben von einer sich handtuchartig erstreckenden Hagenhufenflur.

Hagenhufensiedlungen entstanden zwischen 1170 und 1220 vor allem in den ehemaligen Grafschaften Lippe und Schaumburg. Die Landesherren überließen den Siedlern mit Wald bedeckte Parzellen (Hufen), die diese roden und urbar machen mußten. Damit einher ging die die persönliche Freiheit für die Siedler und der Wegfall persönlicher Abgaben. Ein eigenes "Hägerrecht" gewährte den Siedlern diese Vorteile.

   

links: Der Rolfsche Hof während des Umbaus Ende der 90er Jahre; rechts: Fritz und Lina Rolf bei der Heuernte im Jahr 1985

   

Die letzten Besitzer, das Geschwisterpaar Fritz und Lina Rolf, lebten bis in die 90er Jahre in dem 1899 errichteten Gebäude. Sie betrieben mit einigen Hühnern und Kühen eine kleine Landwirtschaft. Nach dem Tode Fritz Rolfs stand das Gebäude einige Jahre leer und verfiel zusehends.

1998 erwarb die STAFF Stiftung den Hof mitsamt dem Gelände und stellte ihn dem NABU zur Verfügung. Nach umfangreichen Renovierungsarbeiten konnte die Umweltbildungsstätte 2005 offiziell eröffnet werden.

   
   
   
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Impressum | Kontakt und Anfahrt | zuletzt aktualisiert am: 02.06.2016 |